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  • Nico Wendhausen

Kurz vorm Rückrundenstart: Interview mit Coach Dirk Rack


Hallo Dirk am kommenden Samstag geht es (falls es das Wetter zu lässt) wieder los. Es steht das erste Match gegen das Spitzenteam der SG Rottorf/Viktoria Königslutter an. Mit was für einem Gefühl gehst Du in dieses wichtige Heimspiel?

Hallo liebe HSVer. Endlich geht es wieder los mag man denken. Mit einem nicht ganz so guten Spiel haben wir uns aus dem Jahr 2018 verabschiedet. Deswegen hoffe ich, dass meine Mannschaft darauf brennt, erfolgreich ins Jahr 2019 zu starten. Im Hinspiel hat uns die SG einiges abverlangt und war zeitweise sogar auf Augenhöhe, bevor wir letztendlich den verdienten 3:0 Auswärtssieg einfuhren. Daher habe ich ein etwas gemischtes Gefühl gleich gegen ein Spitzenteam nach der Winterpause anzutreten. Einerseits sind wir ganz gut drauf, andererseits haben wir auch einige Verletzte bzw. Abwesende zu verkraften. Dazu weiß man nicht, wie genau die Platzverhältnisse am Samstag sein werden. Der HSV hat ja leider das Pech etwas gepachtet zur Zeit.

Wie lief die Vorbereitung und wo siehst Du Dein Team

Wir haben in der Vorbereitung einige Trainingseinheiten und auch einige Freundschaftsspiele machen können. Die Witterungsbedingungen haben uns zwar teilweise einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir sogar in Wolsdorf trainiert haben. Aber die Beteiligung war wirklich schon sensationell. Alle haben in den Einheiten sehr gut mitgezogen und wir gehen gut vorbereitet in die Rückserie, die uns sicherlich einiges abverlangen wird. Positiv ist der 3:2 Sieg gegen die Erste Herren des TSV Grasleben zu erwähnen, der nicht nur mich sondern auch unsere treuen Fans sehr überrascht hat. Spielerisch, läuferisch und taktisch war das 1a. Da konnte ich nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Negativ fiel mir auf, wie wir uns die letzten Minuten gegen unsere eigene Erste Herren präsentiert haben. Klar waren sie uns nachher läuferisch überlegen, aber sich so gehen lassen, dass kenne ich von meiner Mannschaft nicht. Ich hoffe, dass war ein Warnschuss zur rechten Zeit. Das ist aber nur ein kleiner Fleck auf meiner ansonsten positiven Sicht.

In Deiner ersten Saison als Coach spielst Du gleich um fast alle Titel – war das so zu erwarten und wie siehst Du die Chancen für das Double in dieser Saison?

Das soll jetzt nicht arrogant oder überheblich klingen, aber ich habe definitiv erwartet, dass wir um die Meisterschaft und den Pokalsieg mitspielen werden. Dies hat die Mannschaft in den letzten Jahren mit Mausi auch gemacht und ich wüsste nicht, warum das mit mir nicht sein sollte. Die Zugänge haben sich gut integriert und die eigentlichen Abgänge standen uns in einigen Spielen trotzdem zur Verfügung. Dafür meinen Dank an dieser Stelle. Die Chancen das Double zu erreichen stehen sehr gut, wobei die Spitze in der Meisterschaft doch sehr eng ist und im Pokalhalbfinale die SG BESS erst einmal geschlagen werden muss. Trotzdem gehe ich da mit gesundem Optimismus an die Aufgaben und freue mich darauf. Kleiner Wermutstropfen ist natürlich das unglückliche Ausscheiden bei der Niedersachsenmeisterschaft in Anderten. Wir haben das aber sehr gut weggesteckt.

Erst Frellstedt jetzt der HSV was unterscheidet die beiden Stationen als Verantwortlicher?

Große Unterschiede gibt es ehrlich gesagt nicht viel. Zuletzt war die Trainingsbeteiligung in Frellstedt nicht mehr so groß, das ist hier schon ganz anders. Beim HSV ist es auch so, dass ich mir ein Trainingsprogramm ausarbeite und beim MTV dagegen immer nur gespielt wurde. Ein großer Unterschied ist vielleicht, dass man beim HSV Jahr für Jahr um Titel mitspielt und es beim MTV etwas Besonders ist oder war. Da erinnere ich mich gerne an die Saison 2011/2012, wo die einzige Niederlage erst im letzten Pflichtspiel passierte, die uns aber die Meisterschaft kostete. Trotzdem gab es zwei Titel mit Hallenkreismeisterschaft und Krombacher Pokalsieg. Der Ehrgeiz ist bei beiden Altherrenmannschaften noch sehr groß. Auch der Zusammenhalt zeigt sich bei Beiden sehr stark, wie ich auf Mannschaftsfahrten von beiden Vereinen erleben durfte. Und die Kaderzusammenstellung zu Spieltagen erweist sich auch hier als sehr schwierig. Zum Abschluss bleibt mir nur zu sagen, dass ich mich bei beiden Vereinen sehr wohl fühle bzw. wohlgefühlt habe. Vielleicht sieht man sich sogar noch zwei Mal in dieser Saison.

Dann wünsche wir Dir und dem Team viel Erfolg für die Rückserie und wir hoffen es wird das Maximum herausgeholt.


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