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Sven Schwaneberg verlässt die 1.Alte-Herren


Die neue Saison startet in gut einer Woche mit dem wichtigen Spiel gegen den TSV Eintracht Dungelbeck und da wollen wir unsere Leser auf den neusten Stand bringen was das Personal unserer 1.Alten Herren angeht.

Tendenziell würden wir sagen sieht es ganz gut aus: Denn einem Abgang stehen zwei Zugänge gegenüber die dem Team sofort weiterhelfen können.

Dem einen Abgang wollen wir uns im folgenden Interview wittmen. Es handelt sich um Sven Schwaneberg. Der vor gut zwei Jahren zurück zum Berg gekommen ist und die Mannschaft nun verlassen wird. Aber lest selbst:

Hallo Sven Du bist der einzige Abgang zur neuen Saison. Warum dieses? Hast Du Dich etwa mit Mausi oder dem Team verkracht? Oder wie kam es zu dem Schritt?

(Lacht) Nein nein, wir haben uns nicht verkracht, ich glaube dafür sind wir gar nicht die Typen. Ich verlasse den Verein da ich aus beruflichen Gründen ab September für vier Jahre in die USA gehen werde. Das Team, die Betreuer und Mausi werden immer in meinen Erinnerungen bleiben, denn es war eine sehr schöne Zeit, eine Zeit die man nicht vergisst.

Die Mannschaft muss ja schon was besonderes sein – oder? Wenn man wie Du für die Spiele eine Strecke von Heinsberg in NRW und zurück in Kauf nimmt um in manchen Fällen nur ein paar Minuten zu spielen. Warum hast Du das gemacht.

Die Mannschaft und dieses Flair waren für mich schon immer was besonderes! Als ich damals in der B-Jugend das erste Mal hier spielen durfte, haben wir auf Anhieb die Meisterschaft gewonnen. Damals habe ich mit Nico Wendhausen, Marc Kaune und Mike Kirchner sehr gute Freunde kennengelernt mit denen ich nunmehr nach 20 Jahren nochmal zusammenspielen durfte und ebenfalls Titel erringen konnte. Diese Jungs sind Freunde fürs Leben geworden! Ich denke es war diese Freundschaft die mich dazu brachte diese 960 Kilometer zu fahren, auch wenn es in der letzten Saison nicht immer für die Startelf gereicht hat. Aber darum geht es nicht, es geht um Zusammenhalt, das Team und natürlich Freundschaft und gerade letzteres übersteht auch gerne mal ein paar Kurzeinsätze.

Du hast zwei erfolgreiche Alt-Herren Jahre hinter Dir. In der ersten Saison Pokalsieger und nun Meister. Wie fällt Dein persönliches Fazit aus?

Es waren zwei erfolgreiche Jahre, in denen sich die Mannschaft enorm entwickelt hat. Als wir den Kreispokal 2014 gewinnen konnten war das schon ein 'Hallo da passiert was' Zeichen an die Konkurrenz. Nach dem Umbruch und den Gewinn der Meisterschaft dürfte jetzt jedem klar sein das diese Mannschaft in den nächsten Jahren stets ein Anwärter auf Titel sein wird. Natürlich hätte ich mehr Einsatzzeit gehabt, aber manchmal muss man persönlich zurückstecken um die Ziele als Team zu erreichen, nur so funktioniert das. Vielleicht hat manchmal das Vertrauen gefehlt, aber die Form von jemanden einzuschätzen der unter der Woche nie beim Training sein kann ist immer eine schwierige Entscheidung. Ich denke, dass unser Trainerteam da einen guten Weg gefunden hat.

Trotz der räumlichen Distanz wirst Du das Geschehen rund um die Mannschaft sicherlich auch zukünftig weiter verfolgen. Was denkst Du ist in der neuen Spielzeit drin? Und glaubst Du die Erfolgsgeschichte 1.Alte Herren geht weiter?

Die Mannschaft wird in Zukunft weitere Erfolge feiern, jetzt sollte man sich auch zum Ziel setzen in die Niedersachsenmeisterschaft ein Ausrufezeichen zu setzen und die ersten drei Runden in der Qualifikation überstehen, das Potenzial ist allemal vorhanden. Trotz allen Ehrgeiz hoffe ich das niemand vergessen wird und alle Spieler ihren Beitrag leisten wollen, können und müssen. Das Vertrauen in jedem Einzelnen muss vorhanden sein, ansonsten verliert man seine Ziele. Ich denke das diese Mannschaft im nächsten Jahr das Double holen wird und in einem Jahr werden wir sehen ob ich richtig liege (lacht). Ich möchte mich abschließend noch einmal bei allen bedanken dass ich ein Teil dieser Mannschaft sein durfte. Mein besonderer Dank geht an Nico, der sich gerne für mich eingesetzt hat, das war nicht immer leicht. Der HSV wird allerdings immer in meinem Herzen sein und wer weiß es schon; eines Tages sieht man sich wieder auf dem Bötschenberg!

Danke fürs mitmachen Sven und alles Gute für die Zukunft.


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